
Mathias Metten
*1987 in Nordhorn
lebt und arbeitet in Vejle (Dänemark)
Website: www.italobrothersmusic.com
Von Nordhorn auf die großen Musikbühnen der Welt
Viele Musiker träumen davon, einmal die großen Bühnen der Welt zu erobern – dem gebürtigen Nordhorner Matthias Metten, der schon seit mehreren Jahren in Vejle in Dänemark lebt, ist es gelungen. Und das schon in jungen Jahren.
Alles begann im Jahre 2003. Gemeinsam mit dem Songwriter Kristian Sandberg und dem Produzenten Zacharias Adrian wurden erste musikalische Aktivitäten gestartet, aus denen zwei Jahre später die Gruppe „Italo Brothers“ entstand. Gemeinsam hatten sie eine große Leidenschaft für das Genre Italo Disco, das sich aus Elementen von Techno, Elektronik-Klängen, Eurodance, Tropical und Deep House zusammensetzt.
Bereits ein Jahr später folgten der erste Vertrag beim Plattenlabel „Zooland Records“ und mit dem Song „The moon“ die erste Veröffentlichung auf der EP „Zooland Italo“. Erste Charterfolge konnten die „Italo Brothers“ im skandinavischen Raum verzeichnen, so 2009 mit dem Titel „Stamp on the ground“, der sich mehrere 100.000-mal verkaufte. Zudem wurde „Stamp on the ground“ zum Song des Festivals „Russefeiring Event 2010“ ernannt, und das dazugehörige Video wurde über 100 Millionen Mal bei „YouTube“ angeklickt.
Durch diesen Erfolg wurden auch andere Musiker auf die „Italo Brothers“ aufmerksam; und sie erhielten Aufträge für Remixe von Titeln so bekannter Acts wie „Cascada“ und „Floorfilla“ – mit der Besonderheit, dass sie nicht die Vocals des Originals übernahmen, sondern die Lieder neu einsangen.
Bekanntheit erlangten die drei Musiker aber nicht nur im skandinavischen Raum. Es folgten weitere Länder Europas, Japan und die USA. Stück für Stück eroberten und erobern sie immer noch mit ihren Sounds die angesagtesten Clubs in fast allen Teilen der Erde, in denen ungezählte Zuschauermengen zu ihren Beats abtanzen.
Beflügelt vom großen Erfolg schoben die „Italo Brothers“ auf den Titel „Stamp on the ground“ 2010 das Album „Stamp“ nach, dass alle bisherigen Songs und fünf neue Tracks enthielt. Gleichfalls ein Erfolg wurde „Radio Hardcore“, das gleich in sechs Versionen erschien. Und neue musikalische Wege wurden mit „Cryin´in the rain“ beschritten – ein Mix aus Ballade und House-Elementen. Dann ging es fleißig immer weiter: 2011 in Kooperation mit dem Rapper „Carlpit“ und der Nummer „Boom“, die in unterschiedlichen Sprachen erschien.
Entscheidende Änderungen unterschiedlichster Art gab es bei den „Italo Brothers“ in den Folgejahren: Sie wechselten zum Label „Kontor Records und auf Gründungsmitglied Zacharias Adrians, der 2015 ausstieg, folgte der Produzent und Songwriter Hanno Lohse; fortan präsentierte Mathias Metten die „Italo Brothers“ allein auf der Bühne. Neue Projekte und kreative Veränderungen bei der Bandbreite der musikalischen Genres bestimmten auch weiterhin das musikalische Schaffen des Trios. Bei dem Titel „Kings & Queens“ wurde mit der dänischen Sängerin Amalie Sølberg kooperiert und der Titel „Summer Air“ entstand im Future-Bass-Stil.
Wie Mathias Metten im Gespräch erklärte, wurde mit der Hinwendung zum Future-Bass-Stil eine Trennung vom früheren Hands-Up-Stil vollzogen, mit dem Ziel sich weiterzuentwickeln und das eigene Können auch in anderen Genres unter Beweis zu stellen.
Ein weiterer Höhepunkt war für ihn und seine Bandkollegen der Wechsel zu Virgin Records, einem der führenden Musiklabels auf der ganzen Welt. Dort erschienen weitere Titel wie „Let go“, „Down for the ride“ und „Daydream“. Trotz Corona und der damit verbundenen Einschränkungen ließen sich Metten & Co. In ihren musikalischen Aktivitäten nicht bremsen. Eines ist klar: Sie werden mit ihren hypnotisierenden hooks und ihren treibenden Bass- und Beats-Klängen weiterhin die Dancefloors Europas und dem Rest der Welt kräftig aufmischen.
(Text: Andreas Meistermann/Dezember 2024)